Archivierten Themen der vergangenen Jahre

Aktuelles aus dem Jahr 2024

November 2024

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2024

An diesem Tag gedenken wir aller Frauen*, die geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben. Unsere Solidarität gilt Frauen*, die im Rahmen von Krieg und Flucht Gewalt ausgesetzt sind. Wir sehen uns verbunden mit jenen, die für Menschenrechte und ein gewaltfreies Leben eintreten.

Insbesondere sind unsere Gedanken bei den 1.187 Frauen*, die im letzten Jahr in den drei Düsseldorfer Facheinrichtungen gegen Gewalt an Frauen* unterstützt wurden.


Diese Betroffenen können stellvertretend für alle Gewalt betroffenen Frauen gesehen werden, die im aktuellen Lagebild des Bundeskriminalamtes erstmalig erfasst wurden:



Die Zahlen zeichnen ein erschreckendes Ausmaß, allein im Hellfeld. Dramatisch wird es, wenn wir uns vor Augen führen, dass hinter jeder Zahl eine Leidensgeschichte steckt.

Für jede Einzelne - und nicht nur an diesem Tag - kämpfen wir gemeinsam gegen jede Form von Gewalt an Frauen*!

Grundsätzlich muss geschlechtsspezifische Gewalt verhindert werden. In jedem Fall müssen alle Betroffenen adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten!

Hier kann der Text als pdf heruntergeladen werden.

November 2024

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2024
Film: Morgen ist auch noch ein Tag

Filmtitel: "Morgen ist auch noch ein Tag"
Regie: Paola Cortellesi, Italien 2023, 118 min
Ort: Kino Bambi, Klosterstraße 78, Düsseldorf,
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Zu Beginn gibt es einen Beitrag zum Thema.

In Kooperation mit:

September 2024

Digitale Selbstverteidigung und -behauptung
Workshop exklusiv für Frauen*

Seid Ihr daran interessiert, Eure digitale Sicherheit zu stärken?
Dann laden wir Euch herzlich zu unserem Workshop mit folgenden Themen ein:

  • Warum ist IT-Sicherheit besonders für Frauen* wichtig?
  • Gefahren im Internet: Von Cyberbullying und Online-Stalking bis hin zu Identitätsdiebstahl und Phishing
  • Lernen Sie, wie Sie sicher kommunizieren und starke Passwörter erstellen und verwalten
  • Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Identität schützen und sich vor Überwachung im Internet absichern können
  • Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein im digitalen Raum und erlernen Sie effektive Strategien zur Selbstverteidigung gegen Online-Belästigung
  • Welche Sicherheits-Tools sind nützlich und wo erhalten Sie Hilfe bei Cyberkriminalität?

Sie können all Ihre Fragen stellen – es gibt keine „dumme Frage“!
Bringen Sie gerne Ihr Notebook mit und wenden das Erlernte sofort an.

Termin: Sonntag 13. Oktober 2024, 10.30 – 13.30 Uhr
Referentin: Melanie Willms
Kostenfrei, Anmeldung erwünscht!
Ort: frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.

Kostenfreie Anmeldung hier!

 

September 2024

12. Forensische Nacht gegen Gewalt

Der Vorverkauf für die 12. Forensische Nacht hat begonnen.

Diese Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Düsseldorf-Kaiserpfalz ist zugunsten des Projektes „EXTRA FÜR KINDER“ der Frauenberatungsstelle Düsseldorf.

Wir sagen schon jetzt: Herzlichen Dank!

Weitere Infos findet Ihr in diesem PDF

 

September 2024

Unsere Aktion zum Protesttag des NRW-Netzwerkes gegen Gewalt an Frauen am 9.9.2024

Weil es ein Recht gibt, gewaltfrei zu leben…
…. brauchen wir ein Gewalthilfe-Gesetz!

Weil es ein Recht gibt, gewaltfrei zu leben…
…. ist Hilfe eine staatliche Pflichtaufgabe!

Weil es ein Recht gibt, gewaltfrei zu leben…
…. muss Hilfe auch gewährleistet sein!

Weil es ein Recht gibt, gewaltfrei zu leben…
…. brauchen Beratungsstellen eine verlässliche Finanzierung!

Juni 2024

Bei Gewalt gegen Frauen* kommen wir ins Spiel!
Zusatzangebote der Frauenberatungsstelle Düsseldorf zur Euro 2024

Zur Fußball-Europameisterschaft hält die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. zusätzliche Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen* vor.

An allen Spieltagen der EURO 2024 sowie am Tag des Abschlusskonzerts (13.7.) können Frauen*, die (sexualisierte) Gewalt erlebt haben, in der Zeit von 19-24 Uhr unter 0211.68 68 54 von einer Fachberaterin kurzfristige Unterstützung erhalten. Zusätzlich gibt es für betroffene Frauen* an allen Tagen nach den Spielen um 11 Uhr eine offene Notfallsprechstunde – vor Ort in der Frauenberatungsstelle. Ergänzend bietet in Düsseldorf die Kampagne „Luisa ist hier!“ an vielen Orten unkompliziert und schnell Hilfe für Frauen*.
Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sich Frauen* an das Personal der teilnehmenden Gastronomiebetriebe, den Ordnungs- und Servicedienst sowie die Rettungskräfte wenden, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten.
Eine Auflistung aller Teilnehmenden Orte finden Sie hier:

„Luisa ist hier!“ - Teilnehmende Kneipen und Clubs als pdf.

Zusätzlich ist das geschulte Awareness-Team der Euro 2024 ebenfalls in die Kampagne „Luisa ist hier!“ eingebunden.

Unabhängig von der Euro 2024 ist die Frauenberatungsstelle regelmäßig montags + mittwochs von 14-18 Uhr sowie dienstags, donnerstags und freitags von 10-14 Uhr für Ratsuchende unter der Telefonnummer 68 68 54 zu erreichen.

Die zusätzlichen Angebote zur EURO 2024 sind dank der Unterstützung durch die UEFA EURO 2024 der Landeshauptstadt Düsseldorf möglich.

Wir wünschen allen eine friedliche, unbeschwerte Fußball-Europameisterschaft.

Februar 2024

Veranstaltung am Internationalen Frauentag

Benefizkonzert

in Kooperation mit und zugunsten der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.

Kompositionen von Frauen aus den letzten 300 Jahren

Klaus-Peter Riemer – Querflöte
Klas Lorenz – Klavier

Etta Hallenga
frauenberatungsstelle


Clara Schumann

Internationaler Frauentag 2024
Freitag, 8. März 2024
19.30 Uhr

Gemeindesaal der Ev. Gemeinde Gerresheim
Hardenbergstraße 3, 40625 Düsseldorf

Hier können Sie den Flyer als pdf herunterladen.

Aktuelles aus dem Jahr 2023

Dezember 2023

Schützend und unterstützend!
Kooperationsvereinbarung zwischen Polizeipräsidium Düsseldorf und Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit der neu ernannten Polizeipräsidentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, Miriam Brauns, endlich die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben. Damit haben wir gemeinsam ein klares Zeichen im Kampf gegen Häusliche Gewalt gesetzt.

Vor über 20 Jahre wurde ein Meilenstein zur Bekämpfung Häuslicher Gewalt auf den Weg gebracht: Neben dem Motto - Wer schlägt, der geht! – sind weitere pro-aktive Hilfen für Opfer Häuslicher Gewalt gesetzlich festgelegt worden.

Seit der Einführung des Gewaltschutzgesetzes und des § 34a Polizeigesetz NRW (PolG NRW) kann die Polizei bei Einsätzen Häuslicher Gewalt Gewalttäter*innen für bis zu 10 Tagen der Wohnung verweisen und ein Rückkehrverbot anordnen. Hier in Düsseldorf vermittelt die Polizei die Betroffenen seither an die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. - seit 2012 an die Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt der Frauenberatungsstelle. Von zu Beginn 69 Meldungen pro Jahr sind es mittlerweile durchschnittlich 400 Meldungen, die die Polizei pro-aktiv vermittelt. Die Betroffenen erhalten (auch an Wochenenden und Feiertagen) binnen 24 Stunden Beratung und Unterstützung.

Die nun gelungene Unterzeichnung der wegweisenden Kooperationsvereinbarung zwischen der Düsseldorfer Polizei und der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen polizeilicher Gefahrenabwehr und der psychosozialen Unterstützung von Opfern Häuslicher Gewalt.



Ein besonderes Highlight war für uns, dass die Unterzeichnung in der ersten Amtswoche von Frau Brauns als Düsseldorfer Polizeipräsidentin stattfand. 



Mit der Kooperationsvereinbarung bekräftigten wir den Wunsch nach einer Fortsetzung dieser wertvollen Kooperation und dem gemeinsamen Ziel, Opfern Häuslicher Gewalt schützend und unterstützend zur Seite zu stehen.

 

Quelle des Bildmaterials: Polizeipräsidium Düsseldorf Öffentlichkeitsarbeit

November 2023

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2023

An diesem Tag gedenken wir aller Frauen, die geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben.

Ausdrücklich sind wir an der Seite aller Frauen, die im Rahmen von Krieg Gewalt ausgesetzt sind. Unsere Solidarität gilt allen, die – wie z. B. im Iran - für Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Leben kämpfen.

Insbesondere sind unsere Gedanken bei den 1.254 Frauen, die im letzten Jahr in den drei Düsseldorfer Facheinrichtungen gegen Gewalt an Frauen unterstützt wurden.

Zum Beispiel:



Für jede Einzelne und – nicht nur an diesem Tag – kämpfen wir gemeinsam gegen jede Form von Gewalt an Frauen.

Grundsätzlich soll geschlechtsspezifische Gewalt verhindert werden. In jedem Fall müssen alle Betroffenen adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten.

Hier kann der Text als pdf heruntergeladen werden.

Oktober 2023

Fachtag zur Prävention sexualisierter Gewalt in digitalen Medien

Am 23.11.2023 findet unser Fachtag - Prävention sexualisierter Gewalt in digitalen Medien – in Kooperation mit dem Jugendring Düsseldorf, dem Jugendamt Düsseldorf (Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und Abteilung Soziale Dienste), der Polizei Düsseldorf (Kriminalprävention / Opferschutz), ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V. sowie transfer e.V. Köln, statt.

Sexualisierte Gewalt in digitalen Medien gehört teilweise zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Cybergrooming und Sexting erfolgen nach bestimmten Mechanismen. Neben der Analyse solcher Muster widmen wir uns an diesem Fachtag unter anderem folgenden Fragstellungen:

  • Wie nutzen Kinder und Jugendliche digitale Medien?
  • Wie können wir Kinder und Jugendliche im Umgang mit sexualisierter Gewalt in digitalen Medien stärken und schützen?
  • Wie kann die Kommunikation über Sexualität in digitalen Medien mit Kindern und Jugendlichen gelingen?

Zu diesen und vielen weiteren Fragen sind Expert*innen aus verschiedenen Fachrichtungen eingeladen, um gemeinsam mögliche Antworten zu finden.

Wann: 23. November 2023, 9:30 – ca. 16 Uhr
Wo: Im Haus der Jugend, Lacombletstraße 10, 40239 Düsseldorf
Anmeldung und weitere Infos unter: https://eveeno.com/794358698

Der Fachtag wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familien, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW gefördert. 

August 2023

Halbjahresprogramm 2/2023


Es ist wieder soweit, unser Programm für das zweite Halbjahr ist fertig. Gemeinsam mit hoch engagierten Referent*innen haben wir erneut ein buntes und anregendes Programm mit unterschiedlichsten Informationsveranstaltungen, Workshops und Gruppen zusammenstellen können.

Hier geht es zum Progranmm des zweiten Halbjahres 2023.
Anmeldungen zu den Terminen sind dort direkt über die Homepage möglich.

Unser Programm 2/2023 zum Download.

Wenn Sie eine gedruckte Version des Programms möchten, können Sie dieses hier bestellen.


Herzliche Grüße vom Team der Frauenberatungsstelle

April 2023

„Luisa ist hier!“ – Alle teilnehmenden Orte der Kampagne


In oder vor Kneipen, Bars und Diskotheken und im öffentlichen Raum gibt es immer wieder Situationen, in denen sich Frauen und Mädchen unsicher und unwohl fühlen, weil sie bedrängt, belästigt oder auch ungewollt angefasst werden. Nicht immer können sie die Situation alleine klären.

Die Frage nach „Luisa" kann als Codewort dienen, mit dem sich Frauen an das Personal wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen. Sie bekommen dann unkompliziert und schnell Hilfe.

Eine Liste aller Kneipen, Bars, Cafés, Diskotheken und weiterer Einrichtungen, die sich an der Kampagne beteiligen finden Sie hinter diesem Link.

 

Wir möchten kontinuierlich neue Betriebe gewinnen, die bei Luisa mitmachen und somit ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen.

Wir freuen uns auf Eure/Ihre Ideen und Wünsche. Wer soll noch Teil der Kampagne werden?
Gerne können natürlich auch direkt unsere Kontaktdaten an Gastronomiebetriebe weitergeleitet werden.

 

Aktuelles aus dem Jahr 2022

November 2022

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2022

An diesem Tag gedenken wir aller Frauen, die geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben.

Ausdrücklich sind wir an der Seite aller Frauen, die im Rahmen von Krieg Gewalt ausgesetzt sind.

Wir erklären uns außerdem solidarisch mit den Frauen, die – wie aktuell im Iran – für ihre Rechte und ein gewaltfreies Leben kämpfen.

Insbesondere sind unsere Gedanken bei den 1.249 Frauen, die im letzten Jahr in den drei Düsseldorfer Facheinrichtungen gegen Gewalt an Frauen unterstützt wurden.

Zum Beispiel:



Für jede Einzelne und nicht nur an diesem Tag kämpfen wir gemeinsam gegen jede Form von Gewalt an Frauen.

Grundsätzlich soll geschlechtsspezifische Gewalt verhindert werden. In jedem Fall müssen alle Betroffenen adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten.

Hier kann der Text als pdf heruntergeladen werden.

November 2022

40 Jahre Frauenberatungsstelle – volle Fahrt voraus!

Anlässlich des Vereinsjubiläums ließ es sich die Rheinbahn nicht nehmen uns eine eigene Rheinbahn „zu schenken“.
Am 17. Oktober 2022 wurde die pinke Bahn der Presse vorgestellt und in Betrieb genommen.
In den weißen Kreisen steht in über 25 Sprachen: Hilfe für Frauen. Wir hoffen mit dieser wunderschönen Bahn viele Ratsuchende zu erreichen.

August 2022

40 Jahre frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.
feministisch – solidarisch – stärkend

Herzlichen Dank an alle Unterstützer*innen, Netzwerkpartner*innen, Spender*innen, Klient*innen, Freund*innen, Wegbegleiter*innen...

 

40 Jahre Frauenberatungsstelle Düsseldorf 40 Jahre Frauenberatungsstelle Düsseldorf 40 Jahre Frauenberatungsstelle Düsseldorf 40 Jahre Frauenberatungsstelle Düsseldorf 40 Jahre Frauenberatungsstelle Düsseldorf . . .



Wir wünschen viel Freude mit den Bildern von unseren Jubiläums-Feiern!

April 2022

Pressemitteilung März 2022

NRW braucht endlich eine wirksame Strategie zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt

Etwa jeden 2. Tag wird eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet. Jede dritte bis vierte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch ihren Partner. Die Folgen für die Überlebenden und ihre Kinder sind gravierend: gesundheitliche Schäden in Folge körperlicher Verletzung, psychische Belastungen wie Ängste und Depressionen sowie psychosoziale Krisen wie z.B. der Verlust des Arbeitsplatzes, Erwerbsunfähigkeit und Isolation. Diese Folgen männlicher Gewalt kommen die Gesellschaft teuer zu stehen: Die repräsentative Studie des European Institute for Gender Equality aus dem Jahr 2021 beziffert für Deutschland die Kosten, die durch Gewalt gegen Frauen pro Jahr verursacht werden, auf 54 Milliarden Euro. Ein gigantischer Schaden für die Volkswirtschaft.

Das Problem ist nicht neu. Das Land NRW fördert daher Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Frauennotrufe in fast jeder Stadt und jedem Landkreis, um Betroffenen eine fachlich fundierte Unterstützung anbieten zu können. Doch was die meisten Menschen nicht wissen und sich auch nicht vorstellen können: Kein einziges dieser Hilfsangebote ist strukturell langfristig und kostendeckend finanziert. Neben dem Einwerben kommunaler Fördermittel ist ein Großteil der Hilfsangebote zusätzlich auf Spenden im Umfang bis zu 25 Prozent ihrer jährlichen Ausgaben angewiesen. Auch der Mangel an Frauenhausplätzen, die für gewaltbetroffene Frauen überlebenswichtig sein können, ist seit Jahren bekannt.

Berichte über den Anstieg an Gewalt gegen Frauen während der Pandemiejahre gehören mittlerweile zum alltäglichen Bild in Tageszeitungen. Worüber wir jedoch viel zu selten sprechen, sind die Kosten, die uns allen und betroffenen Frauen durch politische Inaktivität entstehen. Denn Hilfe für Frauen in Not ist keine offene Option: Sie ist ein juristisch zugesichertes Menschenrecht, zu dessen Einhaltung Deutschland unter anderem durch die Ratifizierung der Istanbul-Konvention verpflichtet ist.

Die Landesregierung NRW sollte diese Hilfe allen Frauen durch eine auskömmliche, gesicherte und langfristige Finanzierung von Beratungsangeboten und Frauenhäusern garantieren. Denn es ist auch dieser tägliche Skandal, der Frauen der Gefahr aussetzt, große gesundheitliche Schäden zu erleiden oder im schlimmsten Fall ihr Leben zu verlieren.

Deshalb fordern wir - das Bündnis der Unterzeichnerinnen - zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen konkret:

  • Einrichtung eines Runden Tisches NRW als Steuerungsgremium unter Mitwirkung der Fraueninfrastruktur
  • Entwicklung und Umsetzung eines zukunftsorientierten Landesaktionsplans
  • Ausbau und gesicherte Finanzierung der Unterstützungseinrichtungen
  • Ressortübergreifende Gesamtstrategie der Landesregierung
 

März 2022 - gezeichnet:

 
April 2022

Offene Gruppe für ehrenamtliche Helferinnen für Geflüchtete
offene, fortlaufende Gruppe

Der aktuelle Krieg in der Ukraine erschüttert und viele Menschen sind auf der Flucht. Das gesellschaftliche Engagement ist groß. Viele Personen setzen sich ein, um den geflüchteten Menschen, vor allem Frauen und Kindern, zu helfen. Manchmal kommen bei dieser wertvollen Unterstützungsarbeit unerwartete Fragen auf. Manchmal entstehen starke Gefühle oder man nimmt Gehörtes und Erlebtes mit nach Hause. Hier können Anregungen, Hinweise oder auch ganz kleine Übungen oft schon sehr hilfreich sein. Die offene Gruppe für Frauen bietet Ihnen als Helferin einen Raum für Informationsvermittlung, Austausch und Entlastung. Begleitet wird diese von einer Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle.

Die offene Gruppe findet regelmäßig am 1. + 3. Dienstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr statt.

Termine: 05.04, 19.04, 03.05, 17.05, 07.06, 21.06
Ort: Frauenberatungsstelle Düsseldorf, Talstraße 22-24 (im Hof), 40217 Düsseldorf

Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl einmalig als auch regelmäßig möglich.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Programm

Februar 2022

Auch wir sind dabei!

ONE BILLION RISING 2022: Rise for the bodies of all women, girls and the earth

In diesem Jahr erheben sich wieder viele Menschen weltweit, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen für ein Ende der Gewalt gegen Mädchen* und Frauen*, für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Sicherheit und den Schutz von Mutter Erde.

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird.

Am 14. Februar werden sich Düsseldorfer*innen mit Aktivist*innen in aller Welt tanzend zu ONE BILLION RISING vereinigen, dem größten Aktionstag in der Geschichte des V-Day, einer weltweiten Bewegung von Aktivist*innen mit dem Ziel, die Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* zu beenden.

Also: Seid dabei! Rise! Resist! Unite!


Veranstalterin:
kom!ma – Verein für Frauenkommunikation e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Düsseldorf, Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V., ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V., zakk Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation

Ort: vor dem Rathaus, Marktplatz 1, Düsseldorf
Montag, 14.02.2022, ab 17.00 Uhr

Mit dabei:
Die Trommelgruppe „Rhythm of Resistance", die Poetry Slammerinnen Lisa Brück und Morgaine Prinz, sowie Linda Ludewigs (FAD) und DU!

Aktuelles aus dem Jahr 2021

Dezember 2021

Unsere Angebote während der Feiertage und dem Jahreswechsel

Vom 24. bis 26.12.21 werden Opfer Häuslicher Gewalt, die von der Polizei gemeldet werden – wie üblich – innerhalb von 24h kontaktiert.

Montag, den 27.12., und Mittwoch, den 29.12.2021, ist von 14 – 18 Uhr,
Dienstag, den 28.12., und Donnerstag, den 30.12.2021, von 10 – 14 Uhr
eine Fachberaterin unter 0211-686854 zu erreichen.

In Abwägung des Einzelfalles finden in dieser Zeit auch persönliche Beratungen und akute Kriseninterventionen statt.

Vom 31.12.21 bis zum 02.01.22 werden Opfer Häuslicher Gewalt, die von der Polizei gemeldet werden – wie üblich – innerhalb von 24h kontaktiert.

Wie jedes Jahr ist dafür gesorgt, dass die Betreuung und Unterbringung der Opfer von Frauenhandel auch zwischen den Jahren sichergestellt ist.

Zusätzlich steht rund-um-die-Uhr an allen Tagen das Bundeshilfetelefon Gewalt gegen Frauen kostenfrei und in 17 Sprachen zur Verfügung: 08000 116 016


Frohe Feiertage wünschen
die Teamfrauen

November 2021

„Nein heißt Nein“ – Einladung zur Online-Veranstaltung

Online-Veranstaltung „Nein heißt Nein"

Freitag, 19.11.2021, 10.30 – 13.00 Uhr


5 Jahre nach der Reformierung des Sexualstrafrechts

Ein großer Schritt und Paradigmenwechsel war die Veränderung des Sexualstrafrechts im November 2016. Musste früher eine Gegenwehr der betroffenen Person oder eine klare Bedrohung durch den Täter stattfinden, reicht nun, dass die betroffene Frau die sexuelle Handlung nicht will und dies erkennbar ist.
Somit gilt endlich das lang erkämpfte „Nein heißt Nein".
Gemeinsam mit einer Anwältin, einer Kriminalhaupt­kommissarin, einem Richter und Fachberaterinnen wird beleuchtet, was sich in der Praxis verändert und welche Auswirkungen die Reformierung hat.

 

 Eine Veranstaltung des Arbeitskreises gegen sexualisierte Gewalt

Weitere Informationen:
Etta Hallenga und Lena Löwen, Frauenberatungsstelle Düsseldorf

Kostenfreie Anmeldung hier

Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung spätestens am Vortag zugesandt.

April 2021

Der 26. April ist der internationale Tag der lesbischen Sichtbarkeit

Dieser Tag soll lesbisch-queere Frauen* in unserer Gesellschaft sichtbar machen und lesbische Vielfalt feiern. 2008 wurde er von der spanischen Organisation "Día de la Visibilidad Lésbica" ins Leben berufen.

Lesbisch-queere Frauen* erleben sowohl als Frau* als auch als homosexueller Mensch Diskriminierung und Gewalt. Lesbisch-queere BIPoC (Black, Indeginious, People of Colour), lesbisch-queere Menschen mit Beeinträchtigung, Fluchterfahrung, junge und alte Lesben, trans* Lesben erleben zusätzliche Diskriminierung und Gewalt.

Wir fordern eine Sichtbarkeit der vielfältigen Lebenslagen, Interessen und Belange lesbisch-queerer Frauen*.

Eigentlich würden wir an diesem Tag mit euch gemeinsam auf die Straße gehen und dabei laut und sichtbar sein. Auf Grund der aktuellen Covid19-Situation sind wir bunt und sichtbar im Internet!

Aktuelles aus dem Jahr 2020

Oktober 2020

Pressemitteilung "Menschenhandel ist moderne Sklaverei

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der NRW-Vernetzung der spezialisierten Beratungsstellen für Opfer von Menschenhandel zum 18. Oktober 2020

Pressemitteilung „Menschenhandel ist moderne Sklaverei“ (pdf)

August 2020

Offener Brief an den Oberbürgermeister Thomas Geisel

Lesen Sie hier unseren offenen Brief an den Oberbürgermeister Thomas Geisel (pdf)

August 2020

Sicher sind wir für Sie da!

Auch wenn Corona nach wie vor und in vielen Bereichen unser Miteinander beeinflusst, kehren wir weiter in den Alltag zurück. Dies selbstverständlich immer mit den gebotenen Schutzmaßnahmen.

Ab August 2020 sind wir – wie folgt – für Sie da:

Telefonische Beratungszeiten und Terminvereinbarungen:
Montag und Mittwoch: 14 – 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10 – 14 Uhr

Zudem beantworten wir Ihre Beratungsanfrage zeitnah unter:
info@frauenberatungsstelle.de

Regelmäßig bieten wir am Mittwochnachmittag um 16 Uhr eine offene Sprechstunde mit dem zusätzlichen Angebot EXTRA FÜR KINDER an. Hier steht eine Fachberaterin persönlich für ratsuchende Frauen zur Verfügung.

Erkundigen Sie sich bitte jeweils tagesaktuell, ob und wie Gruppen/Veranstaltungen oder Vernetzungstreffen/Arbeitskreise stattfinden.

Die im Zuge der Corona-Sondermaßnahmen im März eingeführte Akutunterbringung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder können wir ab August leider nicht mehr betreiben.

Kontaktdaten von Frauenhäusern in NRW sowie Informationen zu freien Kapazitäten sind unter:
www.frauen-info-netz.de einzusehen.

Darüber hinaus bietet die Hotline des Bundesweiten Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen unter der Nummer: 08000 116016 täglich und rund um die Uhr telefonische Beratung.

Bleiben Sie gesund und viele Grüße wünschen
die Teamfrauen

Juni 2020

Pressemitteilung der Fachstelle "Altern unterm Regenbogen"

Die ältere LSBTI*-Community ist in der aktuellen Krise besonders vulnerabel. Ältere LSBTI* sind nicht nur durch ihr Lebensalter gefährdet, sondern zudem aufgrund von Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen häufig in besonderem Maße durch Einsamkeit, Armut und Vorerkrankungen betroffen. Viele leben allein, der Kontakt zur Community, Zugehörigen und Freund*innen, die das soziale Netz bilden, gestaltet sich nun besonders schwierig.

Insofern ist es gerade jetzt besonders wichtig, die Arbeit der Fachstelle ALTERN UNTERM REGENBOGEN weiterzuführen und kreativ und flexibel auszugestalten. So wurden innerhalb kürzester Zeit verschiedene Formen digitalen Austausches geschaffen. Über die Facebook-Seite informieren die Fachreferent*innen täglich über aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Corona, bieten Video-Talks mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen der Community zur aktuellen Situation und geben Tipps zu Gestaltung der Zeit Zuhause. ...

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung in diesem pdf.

März 2020

Die bundesweite Kampagne „Luisa ist hier!“ – auch in Düsseldorf

In oder vor Kneipen, Bars und Diskotheken und im öffentlichen Raum gibt es immer wieder Situationen, in denen sich Frauen und Mädchen unsicher und unwohl fühlen, weil sie bedrängt, belästigt oder auch ungewollt angefasst werden. Nicht immer können sie die Situation alleine klären.

Die Frage nach „Luisa" kann als Codewort dienen, mit dem sich Frauen an das Personal wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen. Sie bekommen dann unkompliziert und schnell Hilfe.

Eine Liste aller Kneipen, Bars, Cafés, Diskotheken und weiterer Einrichtungen, die sich an der Kampagne beteiligen finden Sie hinter diesem Link.

Aktuelles aus dem Jahr 2019

November 2019

Fachstelle ALTERN UNTERM REGENBOGEN offiziell eingeweiht

Am 27.09.2019 wurde die Fachstelle ‚Altern unterm Regenbogen' offiziell eingeweiht. Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, der Senior*innenarbeit und Menschen aus der LSBTI*-Community folgten der Einladung in das zentrum plus Unterbilk – AWO Düsseldorf.

Oberbürgermeister Thomas Geisel sprach ein Grußwort, Peter von der Forst (Aidshilfe Düsseldorf e.V.), Carolina Brauckmann (immerdabei – Ältere Lesben und Schwule in NRW) und Marion Warden (AWO Düsseldorf e.V./Liga Wohlfahrt) machten die Bedeutung des Themas für die LSBTI*-Community selbst, aber auch für die Hilfestrukturen der Senior*innenarbeit deutlich.

Inge Wehrmeister (Leitung zentrum plus Unterbilk) führte durch den Tag. Bereichert wurde die Veranstaltung zudem durch die musikalischen Beiträge der Künstler*innen Andrea Krieger und Mika Müller.

v.l.n.r.: Marion Warden, Dr. Inka Wilhelm, Eva Bujny, Eva Inderfurth, Falk Adam, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Peter von der Forst, Bernd Plöger


Weitere Informationen zu der Arbeit der Fachstelle finden Sie auf unserer Homepage unter dem Menü-Punkt ‚"Altern unterm Regenbogen" und bald auch auf der Homepage der Fachstelle: www.alternuntermregenbogen.de.

Juli 2019

„Luisa" auf der Rheinkirmes 2019 – 12.-21.7.2019

Zur größten Kirmes am Rhein wird auch in 2019 die von den Düsseldorfer Jonges geförderte Kampagne „Luisa ist hier!" auf den Rheinwiesen umgesetzt. Unterstützt wird dies durch den Veranstalter St. Sebastianus Schützenverein.

Frauen und Mädchen, die sich in einer unangenehmen Situation befinden, insbesondere wenn sie bedroht oder sexuell belästigt werden, können mit dem Codewort „Ist Luisa hier?" unkompliziert Hilfe durch das Thekenpersonal in den Bierzelten und die Rettungskräfte vor Ort erhalten.

Es beteiligen sich:
das Schützenfestzelt, die Brauereien Frankenheim, Gulasch Alt, Schlösser, Schumacher, Uerige, Alpenwelt Feuerwehr, OSD (Ordnungs- und Servicedienst), DRK (Deutsches Rotes Kreuz).

Für betroffene Frauen gibt es während der Rheinkirmes
• von Montag bis Freitag, 15. bis 19.07.2019 sowie am
• Montag, den 22.07.2018,
• jeweils um 10 Uhr
• in der Frauenberatungsstelle eine offene Notfallsprechstunde.

Über unsere Beratungsnummer 0211 – 68 68 54 können Frauen auch darüber hinaus Unterstützung und Hilfe erhalten – kostenlos und auf Wunsch auch anonym.

Wir wünschen allen eine unbeschwerte und schöne Zeit auf der größten Kirmes am Rhein!

Die Kampagne läuft bisher an folgenden Orten das ganze Jahr:
...in der Altstadt:
d-town, Elephant Bar, Hexe Bolker4, Geschäftsstelle Düsseldorfer Jonges, Knoten, Meilenstein, Naseband's, Oh Baby Anna, Ohme Jupp, Retematäng, Sausalitos, Schickimicki, Schlösser Quartier Bohème, Sir Walter, Ufer 8, Zum goldenen Einhorn, Zicke

…darüber hinaus:
Bahnhofsmission, Mutt's, Pitcher, Tigges, Wyndham Garden – City Hotel

Hinter diesem Link finden Sie das pdf zum Ausdrucken.

Mai 2019

WE BUILD PARTNERSHIPS
Partnerscha­ften zwischen zivilgesellscha­ftlichen lesbischen Gruppen in NRW und Afrika

2019 und 2020 können durch die Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW vier
Partnerschaftswochen in Nordrhein-Westfalen realisiert werden.

Erste Woche vom 26. Mai - 3. Juni 2019:
Düsseldorf lädt Namibia ein
 

Lesbisch in Afrika und NRW
Die Frauenberatungsstelle, Fachstelle ,Lesben beraten Lesben' beteiligt sich aktiv an dem neuen Projekt: „Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen lesbischen Gruppen in NRW und Afrika". In dem erfolgreichen Workshop in Johannisburg, Südafrika im Oktober 2018 wurde entschieden, dass das Women's Leadership Center in Windhoek, Namibia unser Partnerinnenprojekt ist und 3 Lesben uns zehn Tage zum CSD 2019 in Düsseldorf besuchen werden.

Mit den Lesben aus Namibia werden wir ein buntes Programm erleben.

Hinter diesem Link kann das pdf der Partnerinnen heruntergeladen werden.

Hier kann das Programm "Lesbisch in Afrika und NRW" heruntergeladen werden (deutsch).
Here you might download the program of "Lesbians in Africa and NRW" (english).

 

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