Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. bietet seit 1982 eine breite Palette von frauenspezifischen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, vor allem zum Thema Gewalt gegen Frauen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Opferhilfenetzes.
frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.
Unsere Schwerpunkte
Die Arbeit setzt sich aus drei Eckpfeilern zusammen
- Beratung und Unterstützung
- Öffentlichkeits-, Vernetzungs- und Präventionsarbeit
- Treffpunkt für eine Vielzahl von Kultur- und Bildungsangeboten
Allgemeine Beratung/ Clearing-Stelle
Schon beim ersten Kontakt – ob telefonisch oder persönlich – können Klientinnen und deren Angehörige sowie Fachkolleg*innen Informationen und konkrete Hilfe erhalten. Weiterführende Angebote werden je nach Bedarf abgestimmt.
Spezialisierte Angebote bei
- häuslicher und familiärer Gewalt
- Trennung/Scheidung
- Stalking
- Mobbing
- Gewalt im Migrationsprozess
- Zwangsheirat
Fachstellen
- für Frauen in Gewaltbeziehungen
- für vergewaltige Frauen – gegen sexualisierte Gewalt
- für Frauen, die in ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben
- für Opfer von Frauenhandel
- Lesben beraten Lesben
- Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt
Wir bieten
- Krisenintervention
- Einzelberatung
- Angehörigenberatung
- Gruppenangebote
- Paarberatung für queer-lesbische Frauen
- (therapeutische) Gesprächsreihen
- Selbsthilfegruppen
- Workshops
- Veranstaltungen
Die Bündelung unterschiedlicher Qualifikationen
und regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiterinnen ermöglichen effektive und zukunftsorientierte Arbeitsweisen. Hierzu tragen die fachstellenübergreifende Zusammenarbeit und der kollegiale Austausch bei.
Neuigkeiten der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.
Hier lesen Sie die neuesten Meldungen. Alle weiteren Neuigkeiten lesen Sie unter Aktuelles.
Gemeinsame Kampagne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November macht eine gemeinsame Kampagne der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., des Amtes für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Rheinbahn auf das Thema geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam. Ziel der Aktion ist es, den Tag und das Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und mit einer klaren, eindringlichen Botschaft Haltung auch über den Tag hinaus zu zeigen und einzufordern.
„In unserer Arbeit zeigt sich jeden Tag, wie wichtig es für Frauen ist, dass sie ernst genommen werden und professionelle Unterstützung erhalten“, stellt Lena Löwen, Fachberaterin in der Frauenberatungsstelle, heraus. „Wir wünschen uns Solidarität mit allen Betroffenen und die uneingeschränkte Ächtung von Gewalt gegen Frauen.“
Die Kampagne „Steh auf!“ wurde von der Illustratorin Patricia Tarczynski gestaltet. Ihre Motive zeigen, dass es wichtig ist, das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht kleinzureden, sondern hinzuschauen und laut zu sein, nicht nur am 25. November, sondern an 365 Tagen im Jahr.
„Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern ein gesellschaftliches Problem, das uns alle angeht“, betont die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart. „Mit der Kampagne wollen wir ein deutliches Zeichen setzen und dazu ermutigen, das Schweigen zu brechen und Betroffene zu unterstützen.“
Die Motive sind vom 21. bis zum 28. November auf allen Infoscreens und an allen digitalen Haltestellen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Rheinbahn zu sehen, damit sie möglichst viele Menschen im Stadtgebiet erreichen.
Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe: „Zum internationalen Aktionstag ‚Keine Gewalt gegen Frauen‘ setzen wir als Rheinbahn ein sichtbares Zeichen: ‚Steh auf!‘ gegen jede Form von geschlechtsspezifischer Gewalt. Wir machen die Kampagne auf all unseren Medien und Kanälen präsent. Sichere Mobilität, ein respektvoller Umgang und die Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden wie auch unserer Fahrgäste sind für uns zentrale Werte. Sie sind keine Selbstverständlichkeit und wir arbeiten täglich daran. Ich bin stolz darauf, dass diese Haltung bei der Rheinbahn gelebt wird: im täglichen Miteinander und in der Unterstützung gesellschaftlicher Initiativen wie dieser Kampagne. Gemeinsam stehen wir für eine Kultur der Achtsamkeit und des Respekts.“
Hintergrund:
Der 25. November ist weltweit der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Er macht auf die verschiedenen Formen von Gewalt aufmerksam, denen Frauen und Mädchen ausgesetzt sind, von körperlicher und sexualisierter Gewalt über psychische und digitale Gewalt bis hin zu struktureller Benachteiligung.

Hurra – unsere Website erstrahlt in neuem Glanz!
Wir haben unserer Homepage einen frischen Anstrich verpasst:
klarer, moderner und mit viel Herz gestaltet.
Jetzt lassen sich alle Informationen schneller, leichter und übersichtlicher finden – und das Nachlesen macht einfach mehr Freude.
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Unser Dank für die hervorragende Zusammenarbeit und Gestaltung geht auch an die Agentur Köckemann|Schwarz – Visuelle Kommunikation & Internetlösungen aus Hamburg.
Das Gewalthilfegesetz wurde beschlossen - ein historischer Moment für die Rechte von Frauen!
Das Gewalthilfegesetz wurde heute (14.2.2025) im Bundesrat verabschiedet. Somit haben zukünftig gewaltbetroffene Frauen einen kostenfreien Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung.
Ein Paradigmenwechsel in Deutschland.

